• Image 01
  • Image 02
  • Image 03
  • Image 04
  • Image 05
  • Image 06
  • Image 07
  • Image 08
  • Image 09

Daniel Barenboim
Pianist, Chefdirigent & Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden Berlin

André Rival
Fotograf

»Allee der Kosmonauten« war das erste Stück, das ich 1996 von Sasha Waltz zur Eröffnung der Sophiensæle gesehen habe. Ohne jegliche Idee, dass ich dieses auratische Haus vier Jahre später würde leiten dürfen. Ein wunderbar leichtfüßiges und dabei tiefgründig vertanztes Stück Nachwendegeschichte. Der Beginn Deines Weltruhms, Sasha.
Nur wenige Jahre später zeigte Sasha Waltz in der Volksbühne die »Travelogue«-Trilogie, die einige Jahre zuvor im Kunsthaus Tacheles produziert worden war. Dem legendär besetzten Ort, dessen Gesicht und Sprecher der junge, smarte und stets charmante Jochen Sandig war, der 1993 gemeinsam mit Sasha »Sasha Waltz & Guests« gründete. Beide Pioniere und Gründer, die schon damals als »Kinder des Nachwendezeit-Berlins« ihren Marsch durch die Institutionen starteten.
Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahre Sasha Waltz & Guests, herzlichen Glückwunsch zu Eurer Arbeit, die längst Berliner Kulturgeschichte ist, Glückwunsch an all Eure Tänzer*innen und danke für das Vertrauen, dass ihr damals in mich gesetzt habt!

Amelie Deuflhard
Künstlerische Leiterin von Kampnagel Hamburg

Jede der Choreographien, die Sasha mit ihrer Compagnie entwickelt hat, ist große ungewöhnliche Kunst. Sie schafft Figuren und Szenen, Tanzbilder, die uns entlang der Körper und ihrer Bewegung zueinander Welten eröffnen. Ihre Tiefe und ihr heller Witz, die Angst, Lust und das Nebeneinander von Leichtigkeit und Schwere, Brutalität und Zartheit, macht uns die Anatomie von Seele erfahrbar. Ohne verbale Anleitung dürfen wir Raum und Zeitgleiche erfahren. Ihr Tanz macht uns sehen, mit den Augen denken, lässt uns tief innen über Liebe und Tod, Macht und Eitelkeit, Gefangenschaft, Isolation und Freiheit eine Erkenntnis gewinnen.

Julia Franck
Schriftstellerin

Ich gratuliere der beweglichen, mutigen und inspirierenden Compagnie zum 25. Geburtstag! Die Oper »Matsukaze« hat uns zusammengeführt, denn der japanische Komponist Toshio Hosokawa wollte dieses Werk bewusst mit zwei europäischen Künstlerinnen, Sasha und mir, gemeinsam entwickeln. Das Resultat ist ein im besten Sinne interkulturelles Werk, das Jahrhunderte, Theaterformen und Ästhetiken verbindet. Dass »Matsukaze« nun schon seit Jahren um die Welt reist und durch Euch in so unterschiedlichen Ländern lebendig wird, ist wunderbar!

Hannah Dübgen
Dramaturgin & Autorin

Pour le festival d’Avignon 1999, je voulais inviter des artistes berlinois qui me paraissaient promis à un grand avenir artistique. J’ai ainsi présenté trois spectacles de Thomas Ostermeier vus à la Baracke et deux chorégraphies de Sasha Waltz découvertes à la Sophiensæle. »Zweiland« et »Na Zemlje« ont été d’éclatants succès et ont inauguré une collaboration avec le Festival d’Avignon dont le point culminant fut »noBody« présenté en 2002 au Palais des Papes. Un vrai défi avec son immense structure gonflable blanche, face au mistral. Sasha, amoureuse des grands espaces, a conquis la Cour d’Honneur et ses hautes murailles!

Bernard Faivre d’Arcier
Kulturmanager und -berater, ehemaliger Leiter des Festivals d’Avignon

Im Jahr 2015 besuchte Sasha Waltz als Honorary Fellow die Villa Aurora in Los Angeles und traf dort auf die syrische Journalistin und Feuchtwanger Fellow Yasmine Merei. Aus dieser Begegnung ergab sich eine intensive Zusammenarbeit in Deutschland, die unter anderem zu dem Projekt »ZUHÖREN« im Radialsystem führte. Mit der Villa Aurora und jetzt auch mit dem Thomas Mann House möchte unser Verein den transatlantischen Austausch und Begegnungen unter den Fellows fördern. Mit Sasha und Yasmine ist dies auf wunderbare Weise gelungen. Danke!

Annette Rupp
Geschäftsführerin des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.

Die wunderbare Arbeit von Sasha Waltz und ihrer Compagnie begleitet mich nun schon ein halbes Leben. Das ist mehr als eine Floskel. Es ist etwas sehr Besonderes, mit jemandem wie Sasha, mit Tänzer*innen wie Maria Marta Colusi oder Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola wirklich durchs Leben zu gehen, sich immer wieder verstören, irritieren, berühren, anstoßen zu lassen durch die Bilder, die sie erzeugen, die Sprache, die sie erfinden, es ist etwas sehr Besonderes, gemeinsam älter zu werden, neue Gesichter, neue Körper, neue Tänzer*innen zu erleben wie Edivaldo Ernesto aus Maputo oder Blenard Azizaj, die zur Compagnie hinzustoßen; und doch bei allen Wandlungen und Veränderungen immer wieder Sasha Waltz darin zu erkennen. Sasha Waltz überrascht immer wieder, sie zwingt mich, über Materialien und Texturen nachzudenken, über Räume und Topographien, sie nötigt mich, genau hinzuhören oder hinzuschauen, ich lerne immer von ihr und durch sie, übrigens auch dann, wenn etwas einmal misslingt oder mich nicht überzeugt, selbst darin gibt es etwas, das anregt und einen weiterbringt.
Neben allem, was Sasha Waltz uns geschenkt hat, bin ich außerdem dankbar für ihre Freundschaft.

Carolin Emcke
Autorin & Publizistin

Ich hatte eine schöne Zeit im Büro von Sasha Waltz & Guests. So viele schöne Frauen bekamen so viele schöne Kinder. Das Büro war im schönsten Haus von Berlin-Mitte und ich bin ja ein Mitte-Man, habe keine Augen für andere Stadtviertel. Ich konnte kommen und gehen, wie ich wollte. Manch laue Sommernacht verbrachte ich neben dem offenen Fenster zum Garten der Stadtvilla, kochte mir einen Kaffee und machte mir Gedanken, so konnte ich überleben. Gäste können kommen und gehen.
Ich habe sehr gern für Euch gekocht.

Friedrich Liechtenstein
Popsänger, Straßentänzer, Schmuckeremit, Dandy & Flaneur

In einer Zeit, in der Menschen auf Zahlen reduziert und durch fremdes Sprechen entmündigt werden, behaupten und verteidigen wir mit unserer Kunst Unaussprechliches, begründetes Fühlen und selbständiges Handeln. Mit Sasha Waltz & Guests verbinden »Nico and the Navigators« daher seit langem die ehrliche Auseinandersetzung mit einem Dasein, das uns antreibt und ausmacht. Zum 25. Jubiläum wünschen wir dem Ensemble weiterhin große Kraft, Empathie und die Intelligenz der Körper, mit denen das Ensemble sich immer wieder neu erfindet und die lokale wie globale Kulturlandschaft seit langem prägt.

Nico and the Navigators

Αγαπητή Sasha Waltz & Guests!
Συγχαρητήρια για τα 25 χρόνια της ομάδας Σας εύχομαι πολλές επιτυχίες.
Πολλά φιλιά από Ελλάδα.

Heike Schuppelius
Bühnenbildnerin & Architektin

Wer sich auf die Wirkung der Künste einlässt, erfährt alternative Denkweisen und kann einen anderen Blick einnehmen. Musik und Tanz sind universelle Sprachen, die über kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg in besonderer Weise einen Austausch zwischen Menschen ermöglichen und zu einer gegenseitigen Verständigung beitragen können. Als Robert Bosch Stiftung verbindet uns mit Sasha Waltz & Guests darüber hinaus der Wunsch nach einer offenen, toleranten Gesellschaft, in der Vielfalt nicht nur anerkannt, sondern auch wertgeschätzt wird und wir glauben, dass wir gemeinsam etwas bewegen und verändern können.

Uta-Micaela Dürig
Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung

Sasha Waltz & Guests haben es von der Berliner Off-Szene zur absoluten Weltspitze geschafft. Die unbändige Energie, die unerschöpfliche Kreativität, die mitreißende Begeisterung, mit der ständig neue, fantastische Produktionen und Vorhaben umgesetzt werden, beeindruckt zutiefst und zeigt eine Erfolgsgeschichte, auf die Berlin stolz sein kann. Das Goethe-Institut und Sasha Waltz & Guests blicken auf eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit in den letzten 25 Jahren zurück. Auch im Rahmen des anstehenden Deutschlandjahrs werden Sasha Waltz & Guests durch die USA touren und wieder eine Botschafterrolle einnehmen.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann
Präsident des Goethe-Instituts

25 Jahre – mein Gott! Und die Erinnerungen sind so frisch! Wenn ich zurückdenke, fällt mir als erstes der K(r)ampf ein, »Allee der Kosmonauten« ins Theatertreffen zu bringen. Ich war damals in der Jury, und die Kolleg*innen davon zu überzeugen, war wahrlich nicht einfach. Oder die »Travelogue«-Trilogie beim Festival in Basel, zum ersten Mal alle drei Teile hintereinander – ein himmelhöllisches Vergnügen für Tänzer*innen und Publikum. Und dann die sensationelle Eröffnung der neuen Schaubühnen-Intendanz mit »Körper«, einem der wichtigsten Werke des deutschen Tanztheaters. Es sind bis heute meine drei Lieblingsstücke von Sasha, weil sie so viel Dringlichkeit hatten und so viel Wahnsinn. Was nix gegen all die Folgenden sagen soll – nur für die reicht der Platz nicht mehr.

Renate Klett
Kulturjournalistin, Dramaturgin & ehemalige Leiterin des Festivals »Theater der Welt«

Es bleibt unvergessen, wie zu Neujahr 2017 Sasha Waltz & zahlreiche Guests mit ihrem Stück »Figure humaine« die Elbphilharmonie-Foyers noch vor der offiziellen Eröffnung choreographisch und musikalisch erobert haben. Und ich freue mich bis heute diebisch darüber, dass dank Sasha John Cages Komposition »4′33″« das allererste Werk war, das vor zahlendem Publikum im Großen Saal der Elbphilharmonie aufgeführt wurde.

Christoph Lieben-Seutter
Generalintendant Elbphilharmonie & Laeiszhalle Hamburg

Sasha Waltz is one of the great dancers and choreographers. Her work and dance is symbiotic with architecture. I still remember her vivid performance called »Dialogue« which articulated the connection between building and dance in a luminous manner.

Daniel Libeskind
Architekt

Dear Sasha and Jochen! We began our working relationship with »Körper«/Next Wave Festival 2002; continued next with »Impromptus«/Next Wave Festival 2005; »Gezeiten«/Next Wave Festival 2010; »Continu«/Next Wave Festival 2015; and this year (2018), »Kreatur«, once again within the annual Next Wave Festival. All of these works of art were presented in the Howard Gilman Opera House here at BAM – our largest and most prestigious venue, which opened in 1908. The festival is a multi-genre contemporary performing arts festival. It has been a great professional and personal privilege to have the company perform with us. Each individual dance work made a distinctive artistic statement and captivated our New York audiences. I send my congratulations to you both for the historic achievement of having reached your 25th anniversary of the company. May many more opportunities to work together in the future surface between us. I look forward to welcoming you both and the company back to BAM this November 2018. With my sincerest best wishes and love,

Joseph V. Melillo
Executive Producer der Brooklyn Academy of Music, New York

I’ve known Sasha Waltz and Jochen Sandig for over 20 years – from following their early works at The Place here in London, to being able to work with the company at Sadler’s Wells on a regular basis, including presenting the spectacular »Dido & Aeneas« in 2007, their powerful version of »Sacre« in 2015 and, most recently, their outstanding production »Körper« this year. A focus on collaborative creation and innovative forms of performance has always been at the heart of Sasha Waltz & Guests. The ensemble works on the borders of the performing and visual arts, placing dance in dialogue with art forms such as theatre, opera and architecture, and blending them in Sasha’s unique choreographic style. Sasha has also established and developed a wonderful company of dancers that have followed her through the journey and their commitment has also been behind its success. Through its works, the company invites audiences to challenge their own perceptions and examine issues such as our relationship with the body.
I want to congratulate them on their 25th anniversary!

Alistair Spalding
Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von Sadler’s Wells, London

September 2006: Mit Tanz und Musik in allen Räumen, Treppenhäusern, auf Heizkörpern, Terrasse, Steg und einer rauschenden Party eröffnete »Dialoge 06 – Radiale Systeme« von Sasha Waltz & Guests das Radialsystem – und brachte das Haus nicht nur sehr vielen interessierten Besucher*innen, sondern auch unserem Team auf besondere Weise nahe: Aus einer abstrakten Idee wurden erstmals das künstlerische Programm, Architektur und Lage und die besondere Atmosphäre des Hauses mit allen Sinnen erleb- und begreifbar. Wir sind dankbar für die langjährige intensive Verbindung und Freundschaft und freuen uns über zahlreiche gemeinsame Projekte, die das Radialsystem geprägt haben: Neuproduktionen, die hier bei uns entstanden sind, genauso wie »Klassiker«, die unser Publikum und uns immer wieder begeistern, inspirierende Veranstaltungsformate wie »ZUHÖREN«, Projekte mit Geflüchteten oder die sehr erfolgreiche Nachwuchsförderung der Kindertanzcompagnie. Wir gratulieren sehr herzlich zum 25-jährigen Bestehen und sind gespannt auf das nächste Vierteljahrhundert Sasha Waltz & Guests!

Friederike Hofmeister, Janina Paul, Matthias Mohr
und das Team vom Radialsystem

Liebe Sasha, danke für all die Wahrnehmungserweiterungen durch Deine Arbeit, für all das Ausufern und Ausstülpen, für Verwandlungen von Räumen, Architekturen, für bewegte Friese, Bild-Hauereien, für Musiker*innen die ihre Pulte verlassen und deren Körper aus dem Schatten ihres Klangs treten. Danke auch dafür, den Schrecken und das Grauen des Zustandes der Welt dabei nicht außen vor zu lassen. Gerne hätte ich Dir und der Compagnie die lange Odyssee zu einem sicheren Ort erspart, du hast den Hauptstadtkulturfonds vor eine große Herausforderung gestellt, weil er etwas leisten musste, was die Politik sich allzu lange nicht traute. Zu sagen: Die Compagnie braucht ein öffentlich gefördertes Haus! Auf die nächsten Jahre und die nächsten Phasen dieses kleinen Familienunternehmens! Herzlichen Glückwunsch!

Adrienne Göhler
Publizistin & Kuratorin

Sasha Waltz ist eine Grenzgängerin. Und nie geht sie alleine, sondern öffnet neue Räume für Weggefährt*innen mit ganz verschiedenen Geschichten. Mit »Allee der Kosmonauten« eroberte sie die Sophiensæle – die Aufbruchsstimmung dieses Anfangs prägt den Ort bis heute. Keiner, der dabei war, hat je die Poesie vergessen, die von der tänzerischen Wiedereröffnung vom Neuen Museum Berlin ausging.
Ich hatte das Glück, Sasha Waltz früh kennen zu lernen. Besonders Berlin hat ihr viel zu verdanken, sei es die Gründung des Radialsystems, die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit oder die Dialoge zwischen Kunst und Politik. Es gelingt ihr immer, den Bogen sehr weit zu spannen, Menschen und Räume zu verbinden, damit etwas Neues entsteht.

Hortensia Völckers
Künstlerische Direktorin Kulturstiftung des Bundes

Sasha Waltz ist eine Grenzgängerin. Und nie geht sie alleine, sondern öffnet neue Räume für Weggefährt*innen mit ganz verschiedenen Geschichten. Mit »Allee der Kosmonauten« eroberte sie die Sophiensæle – die Aufbruchsstimmung dieses Anfangs prägt den Ort bis heute. Keiner, der dabei war, hat je die Poesie vergessen, die von der tänzerischen Wiedereröffnung vom Neuen Museum Berlin ausging.
Ich hatte das Glück, Sasha Waltz früh kennen zu lernen. Besonders Berlin hat ihr viel zu verdanken, sei es die Gründung des Radialsystems, die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit oder die Dialoge zwischen Kunst und Politik. Es gelingt ihr immer, den Bogen sehr weit zu spannen, Menschen und Räume zu verbinden, damit etwas Neues entsteht.

Siegfried Langbehn
ehemaliger Leiter der Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds

It looked like an organic combination: Sasha Waltz in Brussels… a second Queen of Dance next to our local heroine Anne Teresa… The strategy worked and my instinct that Sasha Waltz & Guests would offer the perfect balance proved right – a light summer dress blowing in the wind, elegance, musicality, inventivity, lightness combined with profound connection to the matters of the soul. So glad we offered the full panorama starting with »Dido« up and till the last new piece by the company to the Brussels audiences. And we created the amazing »Matsukaze«, one of the most surprising shows by Sasha and her magnificent team and dancers. It has been a joy every time to have you all around and I look forward to many returns of the dance.

Peter de Caluwe
Generalintendant La Monnaie, Brüssel

Unvergesslich das Privileg erfahren zu haben mit so vielen wunderbaren, talentierten und sich der Arbeit – ihrer Kunst – hingebenden Menschen aus allen Teilen der Welt zusammen arbeiten zu dürfen. Ich wünschte, viele Menschen könnten dies erleben, vieles von dem, was gerade in unseren Gesellschaften wieder aufbricht – Ressentiment, Angst und Hass – würde auf keinen Nährboden fallen.
Ich wünsche Sasha und ihren Gästen das erdenklich Beste zum 25. Jubiläum.

Georg Nigl
Bariton

Contemporary dance focuses on the moving body. Body and identity were expressed in a number of performances in the 1990's. I had the honor of being the first to introduce Sasha Waltz & Guests to the Norwegian public with the performance »Körper«, presented at The Norwegian Theatre in Oslo during CODA 2005. It turned out to be a major event.
Dear Sasha, »Körper« never left me. It is one of the few performances in my lifetime as a dancer that has made such a sensuous and permanent impression. »Körper« became one of the most important events during my time as Artisic Director of CODA, followed by »Impromptus« in 2007 and »gefaltet« in 2013.
My heartfelt congratulations with the celebration of 25 years as one of the leading ladies of international contemporary dance. I send you and the company my best wishes for all the new creations to come!

Lise Nordal
Choreographin & ehemalige Leiterin des CODA Festivals in Oslo

Ein silbernes Jubiläum für die Compagnie – kaum zu glauben! Sasha Waltz & Guests war, so haben wir es mit Staunen wahrgenommen, nicht nur eine Gemeinschaft von Gästen, sondern sie hat, so kam es uns vor, im Lauf der Zeit familiäre Züge angenommen. Warum erinnere ich mich sonst an einen Ausspruch unserer Enkelin Sophia, die sich einmal mit den Worten vorstellte: »Ich bin Sophia von Sasha Waltz & Guests«? – Am Anfang haben wir auch gestaunt über die Vielfalt der Nationalitäten in der Compagnie; vor 25 Jahren war das noch in einem ganz anderen politischen Kontext, als es das heute wäre. Es war gar nichts »Gewolltes« daran, sondern geschah meines Wissens wie selbstverständlich. Und dabei spürten wir in allem eine gewisse Leichtigkeit und Natürlichkeit – keine bewusste Multi-Kulti-Auswahl der Tänzer*innen. Sasha & Jochen haben von Anfang an, ob bewusst oder intuitiv, ein Modell geschaffen, das gerade für die heutige Zeit beispielhaft ist.
Wir beide, Jochens Eltern, begleiten die Compagnie gerne mit unserem Interesse weiter und sind gespannt, wie der weitere Weg aussehen wird. Danke für alles Herzblut, Engagement, für alle Liebe, die in der Compagnie stecken, von ihren Gründern und von allen, die sich über die Jahre dort eingebracht haben. Herzlichen Glückwunsch

Margit und Hellfried Sandig

Sasha Waltz & Guests sind fest verankert in Berlin. Sie sind erfindungsreich und beweisen immer wieder ihren Mut zum Risiko, öffnen neue Räume und probieren neue Ästhetiken aus. So haben sie den Tanz in den vergangenen 25 Jahren nicht nur hier, sondern durch zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland auch weit über unsere Stadt hinaus geprägt. Allen Tänzer*innen und dem Team ein herzliches und kräftiges TOI, TOI, TOI für die nächsten 25 Jahre!

Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin

Liebe Mama, lieber Papa, wenn wir so darüber nachdenken, welche Merkmale und Werte uns beide als Personen ausmachen, erkennen wir schnell, wie stark uns Eure Arbeit in der Company beeinflusst. Wir sind aufgewachsen in einem Umfeld voller inspirierender Menschen, kultureller Vielfalt und der Geborgenheit einer schöpferischen Familie, welche uns die Liebe zur Bewegung und die Sensibilität physischer Nähe beigebracht hat. Wir fühlen uns durch Euch auf der ganzen Welt und besonders auf der Bühne im Theater zu Hause. Ihr habt uns gelehrt, die Verantwortung der Kunst in der Gesellschaft durch ihre bewegende Kraft zu erkennen, aber auch ihren Wert für sich zu schätzen. Wir danken Euch von Herzen für diese wertvolle Erziehung und die Möglichkeiten, die Ihr uns damit auf den Weg gebt! Ohne dieses Geschenk wären wir nicht…

Sophia & László Sandig

Ich gratuliere Sasha Waltz und ihrer Compagnie herzlich zum 25. Geburtstag! Ich erinnere mich oft und gern an unsere gemeinsame Arbeit bei »Sacre« und bin beeindruckt von Sasha Waltz’ nimmermüdem Engagement für den Tanz. Ich wünsche ihr und ihren Tänzer*innen noch viele weitere fruchtbare Jahre und freue mich mit ihnen über ihren Erfolg!

Daniel Barenboim
Pianist, Chefdirigent & Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden Berlin