SW&G

Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben über 300 Künstler und Ensembles – Architekten, Bildende Künstler, Choreographen, Filmemacher, Designer, Musiker, Sänger und Tänzer – aus 25 Ländern in über 80 Produktionen, »Dialoge«-Projekten und Filmen als »Guests« mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und zeigt aus dem derzeit 20 Produktionen umfassenden Repertoire ca. 70 Vorstellungen pro Jahr weltweit. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern, Museen und hat zur Gründung innovativer Produktionsorte für den Dialog der Künste wie den Sophiensaelen (1997) und dem Radialsystem V, Space for Arts & Ideas (2006), beigetragen.

Für das Jubiläumsjahr 2013 wurde die Compagnie offiziell zum »Kulturbotschafter der Europäischen Union« ernannt. Zuletzt ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem »george tabori ehrenpreis« 2014.

Die Arbeit und das Engagement der Compagnie lassen sich durch vier verschiedene Felder beschreiben:
(1) Künstlerische Forschung und Produktion in dialogischen Formaten mit Komponisten, Dirigenten, Bildenden Künstlern und Wissenschaftlern
(2) Vermittlung der künstlerischen Ergebnisse an ein vielfältiges und internationales Publikum in Berlin und auf Tourneen in der ganzen Welt
(3) Interkultureller Dialog, der durch die heterogene Zusammensetzung der Akteure mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen auf und hinter der Bühne zu erleben ist
(4) Förderung der nächsten Generation durch kontinuierliche „Education“- und Transferprojekte

Für das Jubiläumsjahr 2013 wurde die Compagnie offiziell zum »Kulturbotschafter der Europäischen Union« ernannt und erhielt 2014 den »george tabori ehrenpreis« des Fonds Darstellende Künste.

Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Kulturverwaltung des Landes Berlin und aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Radialsystem V
Sophiensæle
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Fonds Darstellende Künste

1992-1999: Gründung der Compagnie und der sophiensaele

1992 kam Sasha Waltz mit einem Stipendium an das Künstlerhaus Bethanien in Berlin, um dort als »Artist in Residence« zu arbeiten. Sie zeigte im Laufe des Jahres an verschiedenen Berliner Häusern eigene Arbeiten, unter anderem an der Tanzfabrik, am Kunsthaus Tacheles und in den Hackeschen Höfen.
1993 gründete Sasha Waltz gemeinsam mit Jochen Sandig in Berlin die Compagnie Sasha Waltz & Guests. Zwischen 1993-95 entstand mit wechselnden Gästen die »Travelogue«-Trilogie, die über 30 verschiedene Länder bereiste. Tänzer dieser Ära sind heute zum größten Teil selbst Choreographen, unter ihnen Persönlichkeiten wie Thomas Lehmen aus Berlin und Nasser Martin-Gousset aus Paris. Nach Abschluss der Trilogie entschied sich Sasha Waltz mit einer neuen Generation von Tänzern zusammen zu arbeiten und erneuerte das Ensemble komplett bis auf die Japanerin Takako Suzuki, die seit 1992 bis heute kontinuierlich mit Sasha Waltz arbeitet. Hinzu kamen die Tänzer Luc Dunberry, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Laurie Young, Nicola Mascia und andere.
Die erste gemeinsame Arbeit »Allee der Kosmonauten« (1996) war gleichzeitig die Eröffnung einer neuen Produktions- und Spielstätte, die Sasha Waltz und Jochen Sandig gemeinsam betrieben. Innerhalb kürzester Zeit füllten die sophiensæle eine wichtige Lücke in der Berliner Kulturlandschaft und sind heute, 20 Jahre nach der Gründung, eines der wichtigsten frei produzierenden Theater Europas. »Allee der Kosmonauten« wurde zum 34. Theatertreffen eingeladen, die arte-Verfilmung des Stückes wurde 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis als zukunftsweisende Produktion für den Bereich Tanz im Fernsehen ausgezeichnet. Als großer internationaler Erfolg tourte auch »Allee der Kosmonauten« durch die ganze Welt.
Es folgten »Zweiland« (1997) und »Na Zemlje« (1998), für das Sasha Waltz ihr Ensemble um sechs russische Tänzer erweiterte. In jeweils großangelegten Projekten mit 20 Tänzern entwickelte sie 1999 zwei »Dialoge«-Projekte, eine Recherche zwischen Tanz und Architektur sowie zum Thema des menschlichen Körpers. »Dialoge I/’99« fand im leergeräumten Festsaal der sophiensæle statt, »Dialoge II/’99« erforschte zwei Jahre vor der offiziellen Eröffnung die noch leerstehenden Räume des Jüdischen Museums von Daniel Libeskind.

1999-2004: Schaubühne am Lehniner Platz

Mit der Verpflichtung von Sasha Waltz und Jochen Sandig im Herbst 1999 als Mitglieder der künstlerischen Leitung war die Schaubühne am Lehniner Platz das erste Ensemble- und Repertoiretheater in Deutschland, das den zeitgenössischen Tanz als gleichberechtigten Partner des Schauspiels etablierte. Internationale Künstler wie Emio Greco/Pieter Scholten, Christine de Smedt, Sidi Larbi Cherkaoui und Benoît Lachambre wurden  an die Schaubühne eingeladen, um Gastchoreographien zu entwickeln. Bedeutende Choreographen wie Alain Platel, Meg Stuart, Jérôme Bel, Gilles Jobin und William Forsythe gaben Gastspiele oder arbeiteten an Koproduktionen. Außerdem veranstalteten Sasha Waltz und Jochen Sandig an der Schaubühne eine jährliche Choreographenwerkstatt, die sich als ein experimentelles Forum zur Nachwuchsförderung verstand. Neben Gästen wie Constanza Macras und anderen freien Choreographen hatten die Tänzer des Ensembles Gelegenheit, erste eigene Stücke vorzustellen.
Sasha Waltz eröffnete mit der Uraufführung von »Körper« im Januar 2000 die Schaubühne unter neuer Künstlerischer Leitung. Im November 2000 folgte die Uraufführung der Produktion »S«. Neben diesen Repertoireproduktionen spielten in der Arbeit von Sasha Waltz weiterhin Recherche-Projekte unter dem Titel »Dialoge« eine wichtige Rolle. Mit »17-25/4 / Dialoge 2001« bespielte sie den gesamten Innen- und Außenraum des Mendelsohn-Baus am Lehniner Platz. Das aus dieser Recherche entstandene Stück »noBody« (UA 2002) bildete den Abschluss einer Trilogie über den Menschen und seinen Körper. Die choreographische Installation »insideout«, eine Koproduktion mit der Kulturhauptstadt Europas Graz 2003, wurde im September 2003 in Graz uraufgeführt. 2004 entstand »Impromptus« zu Musik von Franz Schubert. Luc Dunberry erarbeitete an der Schaubühne die beiden Produktionen »The rest of you« (2000) und »Seriously« (2001). Außerdem entstanden die Stücke: »My Dearest … My Fairest« (2000) und »Colours may fade …« (2004) von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola und der australischen Musikperformerin Joanna Dudley sowie »d’avant« (2002) des Choreographenkollektivs Sidi Larbi Cherkaoui, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Luc Dunberry und Damien Jalet.

Schaubühne am Lehniner Platz

2004 bis heute

Seit Sommer 2004 ist Sasha Waltz & Guests als unabhängige Compagnie wieder der Dreh- und Angelpunkt sowohl von Sasha Waltz und Jochen Sandig als auch von den mit ihnen assoziierten Choreographen und Künstlern Luc Dunberry und Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola und vielen weiteren.
Auftakt für die erneute Unabhängigkeit der Compagnie war die Opern-Produktion »Dido & Aeneas«, die im Winter 2004/2005 gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin und in Koproduktion mit dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, der Opéra de Montpellier und der Staatsoper Berlin erarbeitet wurde. Diese erste choreographische Oper wurde zu einem internationalen Erfolg. Es folgten Koproduktionen und Gastspiele sowie eine fortlaufende Kooperation mit der Staatsoper Berlin.
In der Schaubühne am Lehniner Platz wurden in den Folgejahren noch punktuell Vorstellungen der dort entwickelten Produktionen »Körper«, »S«, »noBody«, »Impromptus« und »Gezeiten« gezeigt.
2005 wurde das Radialsystem V durch Jochen Sandig und Folkert Uhde als offener Raum für den Dialog der Künste gegründet. Die Compagnie Sasha Waltz & Guests probt und produziert dort regelmäßig.
2010 war die Compagnie zum ersten Mal beim Festival spielzeit’europa im Haus der Berliner Festspiele zu Gast und zeigt dort seitdem jährlich und inzwischen auch unabhängig von den Festivals aktuelle Produktionen.
Von 2010 bis 2014 umfasste das feste Ensemble 14 Tänzer. Gemeinsam realisierte das Team einen umfangreichen, weltweiten Spielbetrieb von bis zu ca. 80 Vorstellungen pro Jahr. Dabei entwickelten sich durch die langjährige Zusammenarbeit künstlerische und generationsübergreifende Beziehungen sowie eine gemeinsame künstlerische Sprache – zwischen Künstlern und Mitarbeitern aus Argentinien, Australien, China, Costa Rica, Deutschland, der Dominikanischen Republik, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Kuba, Litauen, Madagaskar, Mexiko, Mosambik, Neuseeland, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, Tschechien, Uruguay, den USA und Venezuela.

2014 reagierte die Compagnie auf das zunehmende Missverhältnis zwischen ihrem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Kulturbetrieb und einer stagnierenden Förderung. Die Förderung durch öffentliche Gelder vom Land Berlin und dem Bund belief sich zu diesem Zeitpunkt auf jährlich 1,85 Mio. Euro und deckte etwa 50 Prozent des Etats der Compagnie. Durch Gastspiele und internationale Koproduktionen erwirtschaftete Sasha Waltz & Guests mit 50 Prozent Eigenfinanzierung einen vergleichsweise hohen Anteil selbst. Die Folge waren eine geringe Planungssicherheit, ein überdurchschnittlich steigendes unternehmerisches Risiko und hohe Abhängigkeit von externen Entscheidungen wie etwa in Bezug auf die Verfügbarkeit von Probenzeiten an Häusern und Spielorten.
Trotz des anerkannten Mehrbedarfs durch die Kulturverwaltung in Höhe von 970.000€ entschied das Land Berlin auf Senats- und Parlamentsebene gegen eine Weiterentwicklung der Institutionalisierung der Compagnie. Um diese finanziell zu stabilisieren, musste Sasha Waltz 2014 ihr festes Ensemble sowie etwa ein Drittel der festen Mitarbeiterstellen auflösen. Seither beschäftigt die Compagnie die Tänzer auf Basis freiberuflicher Mitarbeit weiter für den inzwischen ca. 70 Aufführungen pro Jahr und 20 Repertoirestücke umfassenden internationalen Spielbetrieb der Compagnie.

Vita Sasha Waltz

Sasha Waltz wurde in Karlsruhe geboren. Von 1983-1987 studierte sie Tanz und Choreographie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 Sasha Waltz & Guests und 1996 die Sophiensæle. Von 2000 bis 2004 gehörte sie der Künstlerischen Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin an. Hier entstanden u.a. die Stücke »Körper«, »S« und »noBody« sowie die choreographische Installation »insideout«. Ende des Jahres 2004 wurde Sasha Waltz & Guests erneut unabhängig und realisierte ihre erste Opernproduktion »Dido & Aeneas« zur Musik Henry Purcells, uraufgeführt am Grand Théâtre de Luxembourg und an der Staatsoper Berlin. Die zweite choreographische Oper »Medea« von Sasha Waltz zur Musik von Pascal Dusapin und dem Text von Heiner Müller kam im Mai 2007 in Luxemburg zur Uraufführung, im September zur Deutschlandpremiere an die Staatsoper Berlin. Für die Opéra National de Paris choreographierte sie im Oktober 2007 »Roméo et Juliette« zur Dramatischen Sinfonie von Hector Berlioz. Das musikalisch-choreographische Projekt »Jagden und Formen (Zustand 2008)« nach der Musik von Wolfgang Rihm wurde im Frühjahr 2008 in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern in Frankfurt am Main uraufgeführt. Im März 2009 präsentierte die Compagnie »Dialoge 09 – Neues Museum« von Sasha Waltz im von David Chipperfield rekonstruierten Neuen Museum in Berlin und erreichte damit mehr als 10.000 Zuschauer. 2009 erhielt Sasha Waltz ein Künstlerstipendium in der Villa Massimo Rom. Das Projekt »Dialoge 09 – MAXXI« war im November zur feierlichen Einweihung des Museumsneubaus von Zaha Hadid »MAXXI – Museo nazionale delle arti del XXI secolo« in Rom zu sehen. »Continu« von Sasha Waltz wurde im Juni 2010 in Zürich uraufgeführt, im Oktober 2010 folgte die Uraufführung ihrer choreographischen Oper »Passion« von Pascal Dusapin am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Im Mai 2011 feierte die Oper »Matsukaze« vom japanischen Komponisten Toshio Hosokawa, choreographiert von Sasha Waltz, Premiere am Opernhaus La Monnaie in Brüssel. Im Januar 2012 wurde das choreographische Konzert »gefaltet« von Sasha Waltz und Mark Andre im Rahmen des Festivals Mozartwoche der Stiftung Mozarteum in Salzburg zur Uraufführung gebracht. Im Mai 2012 choreographierte Sasha Waltz auf Einladung der Berliner Philharmoniker im Rahmen des Education-Programms das Tanzprojekt »MusicTANZ – Carmen« mit über 100 Schülern zur Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin. 2013 choreographierte Sasha Waltz u. a. Igor Strawinskys »Le Sacre du Printemps«, eine Zusammenarbeit von Sasha Waltz & Guests und dem Mariinsky Ballett St. Petersburg. »Sacre« wurde am 13. Mai im neu eröffneten Mariinsky Theater St. Petersburg uraufgeführt und war anschließend in Paris, Brüssel und Berlin zu sehen. Gemeinsam mit Peter Weibel kuratierte Sasha Waltz im ZKM Karlsruhe die Sonderausstellung »Sasha Waltz. Installationen. Objekte. Performances«, die ihr Werk erstmals auch im Kontext der Bildenden Kunst zeigte. Von September 2013 bis Februar 2014 zog das neuartige Ausstellungsformat rund 60.000 Besucher an.
Im April 2014 inszenierte Sasha Waltz an der Staatsoper im Schiller Theater im Rahmen der Festtage und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim Richard Wagners »Tannhäuser«. Anfang September 2014 kam die neue Produktion von Sasha Waltz & Guests, »Orfeo« von Claudio Monteverdi choreographiert von Sasha Waltz, an der Dutch National Opera in Amsterdam zur Uraufführung, weitere Vorstellungen folgen in Luxemburg, Bergen, Baden-Baden, Berlin und Lille. Im April 2015 kam die Choreographie »Roméo et Juliette« erstmals auch nach Deutschland – präsentiert von den Tänzern von Sasha Waltz & Guests.
Für ihre Arbeit wurde Sasha Waltz mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem französischen Kulturorden »Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres«. 2011 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit Juni 2013 ist Sasha Waltz außerdem Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Die Compagnie Sasha Waltz & Guests war im Jahr 2013 offizieller EU-Kulturbotschafter, im Januar 2014 wurde sie mit dem »george tabori ehrenpreis« 2014 des Fonds Darstellende Künste geehrt.

Weiterführende Presselinks

Sandra Luzina: »Wer ist Sasha Waltz?« Der Tagesspiegel, 14.11.2010
Michaela Schlagenwerth: »Die Erforschung von Mensch und Raum«
, Berliner Zeitung, 24.10.2013
Deike Diening: »Die bewegte Frau«
,  Der Tagesspiegel, 25.10.2013
Kathrin Bettina Müller: »Ein Lebenstraum begraben.«
  taz, 13.12.2013
Peter von Becker: »Sasha Waltz gehört nach Berlin!«  Der Tagesspiegel, 24.05.2014

Kindertanzcompany Berlin

 Die Kindertanzcompany Berlin geht auf eine Initiative von Sasha Waltz, Hanna Hegenscheidt und Livia Patrizi zurück. Sie überführten 2007 eine seit 2005/06 bestehende Bewegungsgruppe der Initiative »TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen« in die Company, in der die Kinder einmal wöchentlich ihre Bewegungen schulen und ihre Begabung weiter ausprägen konnten. Inzwischen gibt es drei Nachwuchs-Tanzgruppen der Compagnie Sasha Waltz & Guests (5-7 Jahre, 7-9 Jahre, 9-12 Jahre). Im Mittelpunkt steht die spielerische Beschäftigung mit Tanz. Angeleitet durch Tänzer aus dem Umfeld der Compagnie erkunden die Kinder und Jugendlichen sich selbst und einander in der Bewegung. Die Kinder erarbeiten in den Gruppen immer wieder kleine Stücke und präsentieren ihre Arbeit in Showings im Radialsystem V.
2009 entstand unter der Leitung von Gabriel Galindez Cruz das Stück »Der Kleine Mann« zum Thema Lebensträume, 2010 arbeiteten sie an dem selbst gewählten Thema »Monster«. Bei der Entwicklung der Stücke sind häufig auch Livemusiker beteiligt, zuletzt bei der Produktion »The Wild Things«: Begleitet wird der Tanz von einem vierköpfigen Kammerorchester, das zeitgenössische Kompositionen des japanischen Komponisten Hideki Kozakura spielt.

Kindertanz 1, Gruppe 5 bis 7 Jahre
(Leitung: Davide Camplani, Mata Sakka, Andreas Kern)
Die Kindertanzgruppe für jüngere Kinder vermittelt erste tänzerische Erfahrungen und Freude an der eigenen körperlichen Bewegung. In Kleingruppen entwickeln die Kinder ein grundlegendes und spielerisches Bewegungsrepertoire. Die Ensembletänzer von Sasha Waltz & Guests, Davide Camplani und Mata Sakka, veranstalten gemeinsam mit dem Konzertpianisten Andreas Kern einen monatlichen Intensivworkshop über 3 Stunden.

Kindertanz 2, Gruppe 7 bis 9 Jahre
(Leitung: Gabriel Galindez Cruz)
Die Gruppe der 7-9jährigen Kinder unter der Leitung des Tänzerchoreographen Gabriel Galindez Cruz trifft sich einmal wöchentlich zu einem Intensivworkshop aus Bewegung und Spiel. Über Improvisationen und Gruppenspiele entwickeln die Kinder ein individuelles Bewegungs- und Ausdrucksrepertoire.

Kindertanz 3, Gruppe 10 bis 13 Jahre
(Leitung: Gabriel Galindez Cruz)
Termine: 1x wöchentlich, 1 ½ Stunden

Anmeldung, Aufnahme und Kosten
Aufnahme: je nach verfügbaren Plätzen – Informationen dann auf unserer Website.
Gebühr: 120 EUR für ein Schulhalbjahr, kein Unterricht während der Schulferien sowie an gesetzlichen Feiertagen
Ort: RADIALSYSTEM V, Studio A

Kontakt
Stephanie Ott
Projektleitung Kindertanz / Administration
Sasha Waltz & Guests GmbH
Sophienstr. 3
D-10178 Berlin
Tel: +49 (0) 30 24 62 80 70
sott@sashawaltz.de